Die Ernährung

Es gibt 1000 verschiedene Möglichkeiten, einen Hund zu ernähren. Im Handel oder Online kann man unzählige Futterprodukte erhalten. Von Junior bis Senior und Light bis Energy oder Kleinhund bis Großhund, letzten Endes ist die Ernährung seines Hundes jedem selbst überlassen.

 

Wir haben uns für das Barfen entschieden (B.A.R.F. =  Biologisches Artgerechtes Rohes Futter)

Rohes Fleisch ist das natürlichste Hundefutter der Welt. Wölfen oder Wildhunden wird in freier Wildbahn auch kein Fertigfutter serviert, sondern sie fressen ihre Beutetiere mit Haut, Haar, Mageninhalt, Muskelfleisch und, je nach Größe des Beutetieres, Knochen. Auch Beeren, Kräuter und Gräser stehen auf dem saisonalen Speiseplan von Wölfen.

Mit Barfen versuchen wir diese Ernährung so gut es geht nachzuahmen, denn Getreide und Getreidenebenprodukte sind nicht das Hauptnahrungsmittel von Caniden und doch nehmen ausgerechnet diese den größten Anteil in Fertigfutterprodukten ein.

 

Wir geben morgens abwechselnd Gemüse oder Obst gemeinsam mit rohem Fleisch (außer Schwein), Innereien oder Fisch und abends fleischige Knochen.

 

Das Gemüse oder das Obst wird püriert, das ist ganz wichtig, der Verdauungstrakt des Hundes kann mit Zellulose (den Zellwänden von Gemüse und Obst) nichts anfangen. Durch das Pürieren wird die Zellulose durchbrochen und für den Hundemagen verdaulich. Ein Schuss Öl dazu und es können die guten (fettlöslichen) Vitamine aufgenommen, und dem Organismus zur Verfügung gestellt werden.

 

Merke: Je kleiner püriert, desto besser für den Vierbeiner verwertbar.

 

Warum fleischige Knochen? Fleisch hat viel Phosphor und wenig Kalzium. Füttert man nur Fleisch wird das fehlende Kalzium aus den Knochen des Hundes herangezogen. Somit wird auf die Dauer das Skelett Schaden nehmen. Das wird nicht gleich eintreten, aber man kann gewiss sein, dass der Hund unter dieser Fehlernährung leiden wird.

Das Kalzium-Phosphor Verhältnis sollte bei 1,3Ca zu 1Ph liegen.

Also geben wir im Verhältnis eher weniger Fleisch und dafür mehr fleischige Knochen.

 

Bluttests beim TA haben ergeben, dass es bei unseren Hunden an nichts mangelt. Minerale, Vitamine und Spurenelemente, das alles ist vorhanden.

 

Natürlich dürfen gewisse Zusätze wie Mineralien, Kräuter usw. nicht fehlen und Leckerein wie zum Beispiel Quark, Joghurt, Hüttenkäse, Honig und Nüsse, machen das tägliche Futter zu einem echten Highlight.

 

Wir ernähren unsere Hunde nach dieser Anleitung und sind sehr damit zufrieden.

 

Swanie Simon schrieb in ihrer "Drei-Hunde-Nacht" Homepage:

 

Mogens Eliasen hat es treffend formuliert als er sagte: „wenn ein Hund Rohfutter nicht verträgt, liegt es nicht daran, dass das Futter nicht in Ordnung ist, sondern daran, dass der Hund nicht in Ordnung ist“.

 

 

BARF disqualifiziert sich als Ernährungskonzept nicht, wenn ein kranker Hund es nicht verträgt. Vielmehr bietet BARF die Möglichkeit, die Ernährung mit wenig Mühe auf den individuellen Hund abzustimmen.

 

 

"Mittagessen" am 22.07.2014 - ein Beispiel des großen Angebots der täglichen Ernährung

Zum Mittag kamen heute Möhren und Gurken (aus eigenem Anbau), außerdem eine Piel de Sapo (Zuckermelone), Zucchini und Ingwer sowie Seealgenmehl, Biohefe und ein Klecks Leinöl zum Einsatz. Das Fleisch ist Maulfleisch/Lefze, dazu noch einen Schuss Buttermilch und das ganze dann wie gewohnt püriert auf den Tisch :-)

(Nur ein Beispiel des großen Angebots der täglichen Ernährung)

Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass du die Mahlzeit mit ihm teilst, er sorgt lediglich dafür, dass dein Gewissen so schlecht ist, dass sie dir nicht mehr schmeckt.

Helene Thomson

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